Was vom Klingelton-Hype übrig blieb
Der bekloppte Frosch ist tot

Debile Techno-Schlümpfe, gepitchte Hasenstimmen oder pubertäre Soundeffekte in Hörsturzlautstärke. Jeder kennt Klingeltöne, die zum Schämen sind. Die gute Nachricht: Das Schlimmste ist vorüber.

Berlin/Frankfurt/MainWenn es nur Kinder und Jugendliche gewesen wären. Doch im letzten Jahrzehnt spielten sich selbst Erwachsene gegenseitig Handy-Klingeltöne vor und wechselten diese teils leidenschaftlich. Auf die Frage nach dem Warum kennt Corinna Kelber, Medien- und Kulturexpertin beim Zukunftsinstitut in Frankfurt, eine Antwort: «Damals sahen die Handys alle gleich aus, also brauchten die Nutzer etwas, um sich von der Masse abzuheben, originell und individuell zu wirken.» Das war «die ökologische Nische» für den Handy-Klingelton, sagt die Trendforscherin. Heute trage man eher sein schickes Touchscreen-Smartphone zur Schau.

Bis zum neuen Understatement war der Weg weit und laut. Erst piepte und fiepte es einstimmig, dann ab 2002...

 
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