Absatz von Konsolen auf Rekordniveau
Messeveranstalter schielen auf Computerspieler

Videospiele sind in: In Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr als drei Millionen Spielekonsolen und damit so viele wie nie zuvor verkauft.

DÜSSELDORF Die Hersteller steuern auf ein Rekordjahr zu, sagt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Der Umsatz werde am Jahresende rund 427 Mill. Euro erreichen, ein Plus von 27 Prozent.

Vor allem mobile Spielekonsolen wie Nintendo DS oder PSP von Sony tragen derzeit zu diesem Boom bei. Mit ihnen kann man nicht nur spielen, sondern auch im Internet surfen, Musik hören oder Filme anschauen.

Dazu kommen neue Multimedia-Spielekonsolen wie die Xbox360 von Microsoft. Sie sind online-fähig und können als Mediacenter im Wohnzimmer genutzt werden. "Spielekonsolen haben das Potenzial, zur zentralen Unterhaltungsplattform in Privathaushalten zu werden", schwärmt Manfred Gerdes, Mitglied des Bitkom-Präsidiums und Chef der deutschen Tochter des Elektronikriesen Sony. Sony Japan hat seine Super-Konsole "PS3" mit Blu-Ray-Laufwerk für Videos in Heimkinoqualität für Ende des Jahres angekündigt.

Das Videogaming ist endgültig auf dem Weg vom Kinder- ins Wohnzimmer. Und diese Neupositionierung löst auch bei den Messeveranstaltern hektische Betriebsamkeit aus. Ein regelrechtes Tauziehen um die früher eher verspottete Branche mit ihren "Daddelkisten" hat begonnen.

So hat vor wenigen Tagen der Verband der Konsumelektronikhersteller in den USA angekündigt, eventuell eine eigene Videospielemesse aufzubauen. Die Branchenverband CEA veranstaltet mit der CES in Las Vegas (Consumer Electronics Show) derzeit die weltgrößte Fachmesse für Unterhaltungselektronik vom iPod bis zum Flachfernseher.

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