Angeblich soll Kontosicherheit erhöht werden
Phishing-Attacke gegen Volksbanken

Eine Phishing-Attacke mit wild verschickten E-Mails hat nun auch die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken im Visier.

hiz DÜSSELDORF. Eine als Spam verteile Mail fordert zum Besuch einer Webseite auf. Deren IP-Adresse 210.21.119.123 gehört allerdings nicht den genossenschaftlichen Finanzinstituten, sondern ist auf das „RIPE Network Coordination Centre“ in Amsterdam registriert, einem der fünf lokalen Internet Register. RIPE selber ist aber nicht in die kriminellen Machenschaften involviert, sondern gibt die IP-Adressen an andere Service-Provider (ISP) weiter. Die Betrüger wiederum sind Kunden eines solchen ISPs.

Auf der gefälschten Webseite wird das Opfer aufgefordert, Name, Kundennummer, Kontonummer, PIN und 10 unbenutzte TAN-Codes einzugeben. Sollten leichtsinnige Volksbank-Kunden auf die Mails hereinfallen, so sind die Betrüger in der Lage, Geld von den Konten abzuräumen.

Die Banken sehen die wachsende Flut von Phishing-Attacken mit Sorge und reagieren durch indizierte TAN-Listen und Hardware-TAN-Generatoren auf die Bedrohung ihrer Kunden. Bei indizierten TAN-Listen wird bei der Durchführung einer Transaktion eine bestimme TAN-Nummer der Liste abgefragt. Bei Hardware-TAN-Generatoren wird die Kontokarte in ein Gerät eingesteckt, dass auf Knopfdruck die nächste gültige TAN-Nummer berechnet.

Die Volksbanken haben ein umfangreiches Informationspaket zu dem Thema in Netz gestellt. Wichtig für alle Online-Bankkunden ist: keine Bank wird per E-Mail vertrauliche Daten wie PIN- oder TAN-Nummern erfragen.

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