Aus für 0190er-Nummern
Keine Ausnahme für Beate Uhse

Auch für die 0190er-Rufnummern von Beate Uhse gibt es keine Ausnahme: Ende des Jahres werden Telefonnummern mit der Vorwahl 0 190 durch 0 900-Nummern ersetzt.

dpa KÖLN. Das Verwaltungsgericht Köln lehnte am Dienstag einen Eilantrag der Beate Uhse New Media Gmbh ab, die 0 190-Nummer über das Jahr 2005 hinaus zu verlängern. Die zuständige Bundesnetzagentur sei dazu nicht verpflichtet, erklärte das Gericht. Das Flensburger Erotik-Unternehmen hatte argumentiert, die neuen 0 900-Nummern stellten noch keine gleichwertige Alternative zu den 0 190-Nummern dar. Für die vorläufige Zuteilung, die für die 0190er-Nummern seit 1997 galt, war von Anfang an eine Befristung vorgesehen (Aktenzeichen: elf L 1 879/05). Eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster ist möglich.

Mitte des Jahres hatte die Behörde die 0190er-Rufnummern nicht verlängert und nur die Einspielung einer Bandansage mit Verweis auf Ersatz-0900er-Rufnummern erlaubt. Unterschiedliche Endziffern nach der 0 900 weisen dabei auf verschiedene Dienste hin. So steht die Nummer 0 900-1 für Informationsdienste, die drei für Unterhaltungsdienste und die fünf für sonstige Services wie Erotik-Angebote. Mit diesem Schema sollen sich Verbraucher vor überhöhten Telefonrechnungen schützen können.

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