Bitkom rechnet mit weiterem Wachstum
Der Trend geht zum Zweit-Handy

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) rechnet trotz des harten Preiswettbewerbs auch in den kommenden Jahren mit einem kontinuierlichen Wachstum am deutschen Mobilfunkmarkt.

HB FRANKFURT. "Länder wie Italien oder Schweden zeigen deutlich, dass immer mehr Menschen sich ein Zweit- oder Dritthandy zulegen", sagte Bitkom-Präsident Willi Berchtold am Dienstag vor Beginn der Computermesse Cebit in Hannover.

Zwar kämen schon heute auf 100 Einwohner rund 105 Handy-Verträge und Prepaid-Karten. 2010 sollte die Zahl der Verträge jedoch auf 120 pro 100 Einwohner steigen, schätzt der Bitkom. So komme etwa zum geschäftlichen Handy ein privates dazu oder umgekehrt. Auch die Zahl der reinen Datenkarten, die etwa in Laptops für die Internetverbindung genutzt werden, steige kontinuierlich. Gleichzeitig wachse die Zahl der UMTS-Handys und-Karten, die schnellere Verbindungen möglich machen, deutlich und schneller als der GSM-Mobilfunk in seiner Anfangszeit. Der Bitkom rechnet bis Ende 2007 mit rund 10,5 Millionen Verträgen nach 200.000 im Jahr 2004.

Die Mobilfunkunternehmen versuchen zum einen über günstigere Gesprächspreise die Menschen zum häufigeren Telefonieren zu bewegen. Zum anderen sollen Datendienste die Umsätze der Firmen nach oben bringen.

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