Breitbandkosten von monatlich 35 Euro erwartet
Glasfaser und TV-Kabel auf dem Vormarsch

Glasfaser und TV-Kabel werden einer Studie zufolge bei der Weiterentwicklung der Breitbandtechnik in den nächsten Jahren deutlich zulegen. Die auf dem Kupferkabel aufbauende DSL-Technik wird dagegen an Bedeutung verlieren, so die Prognose von Experten.

HB FRANKFURT. Der Studie zu den „Langfristperspektiven der Telekommunikation“ zufolge, die das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe zusammen mit dem SAP-Stiftungslehrstuhl für Innovation an der TU Dresden für das Bundeswirtschaftsministerium erstellt hat, rechnen die Experten damit, dass schon im Jahr 2010 bis zu zehn Prozent der Breitband-Haushalte einen schnellen Glasfaseranschluss mit einer Übertragungsrate von mehr als 100 Megabit pro Sekunde haben werden. Der Anteil der internetfähigen TV-Kabelanschlüsse wird dann auf etwa 15 Prozent geschätzt. Hingegen geht der DSL-Anteil an den Breitband-Internetanschlüssen von heute 98 Prozent auf 75 Prozent zurück. Die zunehmende Ablösung von Kupferleitungen durch die Glasfaser als Hausanschluss werde die Branche gehörig durcheinander wirbeln, sagt ISI-Projektleiter Bernd Beckert voraus.

Dem Verbraucher kann dies nur Recht sein - der Studie zufolge werden die durchschnittlichen monatlichen Kosten für einen Breitbandanschluss inklusive Flatrate für Daten und Telefonie von 45 Euro im Jahr 2005 bis 2010 auf 35 Euro zurückgehen. Gleichzeitig wird die Reichweite der Breitbandtechnik von 27 auf 60 Prozent aller Haushalte steigen.

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