Datenschützerin Marit Hansen
„Vor Pokémon Go kann man nur warnen“

PremiumDas Pokémon-Fieber grassiert auch in Deutschland. Doch die Nutzer geben dabei viel von sich preis. Mit Marit Hansen aus Schleswig-Holstein geht nun erstmals eine deutsche Datenschützerin gegen den Hype in die Offensive.

KielSie hat den Hype direkt vor Augen: Wenn Marit Hansen aus dem Fenster ihres Kieler Büros schaut, kann sie immer wieder Pulks von Menschen sehen, die dort „Pokémon Go“ spielen. Eine virtuelle Arena des erfolgreichen Handyspiels lockt die Neugierigen an. Und auch wenn Marit Hansen nicht die Spaßbremse spielen will – sie hat schließlich selbst zwei Kinder – ist die Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein mittlerweile doch höchst alarmiert: „Pokémon Go ist in allererster Linie eine gigantische Datensammel-Maschine, vor deren potenziellen Möglichkeiten man nur warnen kann", erklärte sie dem Handelsblatt.

„Das Spiel verlangt ja nicht nur Zugriff auf Kamera und Mikrofon...

 
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