Drei Onlinedienste im Vergleich
Der Videorekorder im Internet

Wer über keinen VHS- oder DVD-Recorder verfügt, der kann sich seine Lieblingssendung auch per Internet aufnehmen und über die Datenleitung nach Hause schicken lassen.

DÜSSELDORF. Videorekorder stehen normalerweise im Wohnzimmer, in der Regel direkt unter dem Fernseher. Die Sendungen werden auf VHS-Kassette, DVD oder auf Festplatte aufgezeichnet. Die richtige Taste auf der Fernbedienung gedrückt, schon kann man sich die aufgenommene Sendung ansehen. Wer jedoch vergessen hat, seine Lieblingssendung zu programmieren oder ein WM-Spiel durch einen kurzfristigen Termin verpasst, kann die Übertragung im Fernsehen auch per Internet aufnehmen, sich diese später auf den Rechner nach Hause laden und auf dem Monitor des PCs oder auf dem Fernsehen anschauen.

Gleich drei Internetseiten bieten einen solchen Onlinedienst an. Onlinetvrecorder.com, shift.tv und save.tv haben virtuelle Aufnahmegeräte im Angebot, die sich über das Internet programmieren und bedienen lassen. Ein Server speichert die programmierten Sendungen und liefert die aufgezeichneten Filme, Talk-Shows oder Serien später per Datenleitung nach Hause. Die viel beschworene Konvergenz der Medien, das Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet, hier ist sie bereits Wirklichkeit.

Die Funktionsweise ist bei allen Online-Rekordern weitgehend identisch: Wer den Dienst nutzen möchte, meldet sich an und richtet so einen persönlichen, virtuellen Videorekorder ein. Technisch gesehen wird Speicherkapazität für die aufgezeichneten Sendungen reserviert.

Soll etwas aufgenommen werden, schlägt der Benutzer in einem "Electronic Program Guide" (EPG), einer elektronischen Programmzeitschrift, das aktuelle Fernsehprogramm nach. Hier lassen sich alle Sendungen bis zu 14 Tage im Voraus anschauen. Um etwas aufzunehmen, reicht ein einfacher Mausklick, schon ist die Sendung vorgemerkt. Einfacher, als auf jedem "richtigen" Videorekorder. Bei Serien wird auf Wunsch jede einzelne Folge automatisch aufgenommen.

Die Aufnahme lässt sich noch bis wenige Sekunden vor Sendebeginn programmieren. Anders als beim echten Videorekorder zu Hause kann der Online-Videorekorder sogar mehrere Programme gleichzeitig aufnehmen. So lassen sich bei save.tv bis zu zehn Programme parallel programmieren. Hat man allerdings vergessen, eine Sendung aufzunehmen, gibt es keine Möglichkeit, darauf zuzugreifen. Das hat rechtliche Gründe, anderenfalls wären die Onlinerekorder keine Videorekorder, sondern "Video on Demand"-Angebote.

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