Elektronik
Sonys Quartalsgewinn eingebrochen

Der japanische Elektronik- und Medienkonzern Sony hat in Folge des Debakels um fehlerhafte Notebook-Akkus im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch erlitten.

dpa TOKIO. Der japanische Elektronik- und Medienkonzern Sony hat in Folge des Debakels um fehlerhafte Notebook-Akkus im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch erlitten.

Wie Sony am Donnerstag bekannt gab, stürzte der Nettogewinn in den Berichtsmonaten Juli bis September vor allem wegen der hohen Kosten für die Mill. umzutauschenden Batterien um 94,1 Prozent auf 1,7 Mrd. Yen (11,3 Mill. Euro). In operativer Rechnung fiel Sony mit einem Verlust von 20,8 Mrd. Yen in die roten Zahlen, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 74,6 Mrd. erzielt worden war. Der Umsatz im Berichtsquartal stieg um 8,3 Prozent auf 1,8 Billionen Yen.

Obwohl der Elektronik-Konzern mit Digitalkameras und Flachbild- Fernsehern gute Ergebnisse erzielte, hielt Sony an seiner düsteren Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr fest. Diese hatte das Unternehmen als Folge der beispiellosen Rückruf-Lawine vor kurzem drastisch gekappt. So wird nur noch mit einem Nettogewinn von 80 Mrd. Yen statt 130 Mrd. Yen gerechnet. Grund für die Rückrufe der an mehrere Computerhersteller gelieferten Sony-Akkus sind Fehler in der Produktion, wodurch Überhitzungs- oder Feuergefahr besteht. Sony veranschlagt die Kosten für die voraussichtlich 9,6 Mill. weltweit vom Umtausch betroffenen Laptop-Batterien auf 51,2 Mrd. Yen.

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