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Elektronikfirma Inticom schafft Sprung aufs Börsenparkett

Die Passauer Elektronikfirma Inticom Systems hat am Montag den Sprung auf das Frankfurter Börsenparkett geschafft. Der Telekom-Ausrüster ist das fünfte deutsche Unternehmen, das in diesem Jahr sein Börsendebüt gibt.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Passauer Elektronikfirma Inticom Systems hat am Montag den Sprung auf das Frankfurter Börsenparkett geschafft. Der Telekom-Ausrüster ist das fünfte deutsche Unternehmen, das in diesem Jahr sein Börsendebüt gibt. Die Firma stellt vor allem so genannte DSL-Splitter für schnelle Internet-Zugänge her.

Bei der ersten Notierung lag die Aktie bei 18,40 Euro, sank am Vormittag dann aber leicht unter den Ausgabepreis von 18,00 Euro.

585 000 Aktien der Inticom Systems AG waren angeboten worden. Der Erlös des Börsengangs beträgt 10,71 Mill. Euro. Mit 18 Euro liegt der Ausgabepreis etwa in der Mitte der so genannten Bookbuilding- Spanne von 16,50 bis 20 Euro. Die neuen Anleger erhielten damit einen deutlichen Abschlag auf den errechneten „fairen“ Wert von 22 Euro, erklärte das Unternehmen. Das Geld aus dem Börsengang soll zum großen Teil in den Kapazitätsausbau investiert werden.

Die Gesellschaft hat in Passau, Griechenland und Kroatien rund 160 Mitarbeiter. Inticom peilt in diesem Jahr einen Umsatz von etwa 18,5 Mill. Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 191 000 Euro an. Nachdem im vergangenen Jahr kein deutsches Unternehmen den Sprung auf das Börsenparkett gewagt hatte, waren 2004 unter anderem die Postbank und der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf an die Börse gegangen. Mehrere andere Aktienplatzierungen waren dagegen gescheitert.

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