Entscheidung für Linux als Betriebssystem endgültig gefallen
Stadt München verbannt Windows von den Rechnern

Die Stadt München hat den Weg für einen Softwarewechsel zu Linux frei gemacht. 14 000 Rechner der Stadtverwaltung werden in Zukunft umgestellt - und das Microsoft Betriebssystem Windows landet in der virtuellen Mottenkiste. Der Stadtrat von München hat die Feinplanung für die Systemumstellung gebilligt.

HB MÜNCHEN. „Das Konzept, das detailliert ausgearbeitet ist, ist in allen Einzelheiten gebilligt worden“, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwochabend. Das Gesamtvolumen der Softwaremigration betrage etwa 35 Mill. €, wovon allerdings der größte Teil auf Umstellungsarbeiten und Schulungen entfalle.

Der Stadtrat hatte schon vor einem Jahr im Grundsatz entschieden, das verwendete Microsoft-Betriebssystem Windows nicht zu erneuern und die Rechner auf ein auf einer offenen Entwicklungsplattform basierendes System umzustellen. Die Stadt begründet das Vorhaben unter anderem mit der dadurch erreichbaren stärkeren Herstellerunabhängigkeit bei der IT-Infrastruktur.

Nach Darstellung der Stadt dürfte München die erste deutsche Großstadt sein, die ihre Systeme auf Linux umstellt. Frankfurt beispielsweise hatte sich ebenfalls im vergangenen Jahr für Windows entschieden.

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