Entwicklung einer Plattform
Skype-Gründer wollen Videos übers Internet vertreiben

Unter dem Codename „The Venice Project“ wollen die beiden Skype- und Kazaa-Gründer eine Plattform entwickeln, die TV-Sendungen und Videos über das Internet verbreitet. Dabei soll es von Anfang an vollkommen legal zugehen.

HB DÜSSELDORF. Wie aus US-Presseberichten hervorgeht, haben Niklas Zennström und Janus Friis in mehreren Städten der Welt Software-Entwickler für das neue Projekt engagiert, darunter auch in New York, London und Venedig. Die Plattform wird den Berichten zufolge zum Teil von Zennström selbst finanziert.

Ob auch Ebay Geld für das Projekt ausgeben will, ist derzeit noch unklar. Zennström und Friis hatten vergangenes Jahr ihr Internettelephonie-Unternehmen Skype an das Autkionshaus verkauft, sind ihrem alten Unternehmen jedoch treu geblieben. Die Konzernmutter soll jedenfalls der Entwicklung von „The Venice Project“ zugestimmt haben.

Von Anfang an dabei

Über Internet-Tauschbörsen ist es schon lange möglich, sich aktuelle US-Serien wenige Stunden nach ihrer Ausstrahlung herunterzuladen. Urheberrechtlichen Probleme wie bei der Musiktauschbörse Kazaa, die ursprünglich auch von Zennström und Friis entwickelt wurde, will man bei dem neuen Projekt von Anfang an aus dem Weg gehen.

Frühestens im Herbst werde es eine offizielle Ankündigung geben. Bereits jetzt würden Kontakte zu Fernsehsendern geknüpft und erste Gespräche geführt. Derzeit bietet fast jeder US-Sender Teile von Serien im Internet an. Bei iTunes sind gut 150 US-Serien zu finden.

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