Ermittlungen im Darknet
Der nette Waffenhändler von nebenan

PremiumEin Optiker aus Heidelberg muss ins Gefängnis, weil er im Darknet Maschinenpistolen und Pumpguns verkaufte. Geschäftssitz seines Online-Shops: Das Haus seiner Oma. Wie ihm die Ermittler auf die Schliche kamen.

HeidelbergSie schlichen sich im Dunkeln an. Kein Blaulicht, keine Sirene, keine Warnung. Dutzende Polizisten stürmten im Morgengrauen das kleine Haus am Ende der Sackgasse. In der Erdgeschosswohnung fanden sie mehrere scharfe Waffen. Der Bewohner, Christian L., lebte hier bei seiner Oma, um die er sich kümmerte. An diesem Novembermorgen nahmen ihn die Polizisten fest. Nun sitzt er im Gefängnis.

Christian L. verkaufte Kriegswaffen nach Deutschland und Großbritannien: Maschinenpistolen und Schrotflinten, Waffenteile und Munition. Seinen Online-Shop betrieb er im Darknet, einem verborgenen Teil des Internets, das nur mit spezieller Software zugänglich ist. Auf verschlüsselten Seiten handeln Kriminelle auch mit Drogen,...

 
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