Expertenmeinung
„Bundestrojaner bringt wenig“

Von den geplanten Online-Durchsuchungen privater Computer verspricht sich Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nach Ansicht des Kölner Medienrechtlers Marco Gercke zu viel.

dpa/bb FINOWFURT/KÖLN. Es werde den Sicherheitsbehörden in der Regel nicht gelingen, die Software über E-Mails oder Datenströme in die Rechner mutmaßlicher Krimineller einzuschleusen, sagte Gercke am Dienstag im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Der Jurist gehört zu den Referenten beim „Chaos Communication Camp 2007“, einem Zeltlager von mehr als 1 000 Computerbegeisterten, das an diesem Mittwoch in Finowfurt (Barnim) beginnt. „Das größte Problem des Bundestrojaners aber ist, dass es ein deutscher Alleingang ist“, sagte Gercke.

Gercke berät den Europarat in Sachen Internetkriminalität. Computersicherheit und Online-Durchsuchungen zählen zu den Schwerpunkten der 76 Vorträge und Arbeitsgruppen des Camps des Chaos Computer Clubs...

 
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