Forderungen der EU-Wettbewerbshüter
Zugeständnisse von Microsoft

Nach eigenen Angaben hat der US-Softwareriese Microsoft der EU-Kommission in der Server-Frage Zugeständnisse gemacht. Den EU-Wettbewerbshütern sei vorige Woche ein entsprechendes Schreiben zugesandt worden, sagte ein Firmensprecher am Montag.

HB BRÜSSEL. „Von den 26 Bereichen, zu denen die Kommission Bedenken hatte, haben wir 20 akzeptiert und Vorschläge unterbreitet. Bei den sechs verbleibenden glaubt Microsoft, dass bedeutende Fortschritte erzielt wurden, die sobald wie möglich mit der Kommission besprochen werden sollten“, sagte der Sprecher. Kommissionssprecher Jonathan Todd bestätigte den Eingang des Briefes am Donnerstag. „Wir prüfen ihn sorgfältig“, sagte er.

Unter anderem hat der weltgrößte Softwarekonzern der EU vorgeschlagen, die Bewertungsfristen für Lizenznehmer zu verlängern, die Gebühren zu senken und Kunden, die nicht die volle Lizenz nutzen wollen, eine abgespeckte Version anzubieten.

Die Kommission hatte erst kürzlich Zweifel daran geäußert, dass Microsoft seinen Konkurrenten bislang ausreichend entgegenkomme, um Auflagen der Wettbewerbsbehörde zu erfüllen. Die Kommission hatte Microsoft neben der Verhängung einer Geldstrafe von 497 Mill. € unter anderem verpflichtet, Konkurrenten Zugang zu Teilen seiner Server-Software zu geben, damit diese ihre Programme mit Microsoft-Servern verbinden können.

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