Fünfmastvollschiff „Preußen“ als Virtual-Reality-Projekt des Deutschen Schifffahrtsmuseums
Segelalltag aus dem Rechner

Die Atmosphäre eines Segelschiffs, das Lasten in alle Welt beförderte, soll per Computertechnik als virtuelle Realität wieder zum Leben erweckt werden.

hiz DÜSSELDORF. Riesige Segelschiffe lieferten Anfang des vorigen Jahrhunderts Waren über große Strecken. Einer dieser Segelgiganten war die 1902 gebaute „Preußen“, die bis 1910 über die Weltmeere schipperte. Mit 133 Metern und einer Segelfläche von 5560 qm war sie das größte Fünfmastvollschiff der Welt. Die Seefahrerromantik der Vergangenheit ist allerdings unwiederbringlich verloren. Aber wie lebten die Leute an Bord oder wie waren diese segelnden Riesen sicher zu Navigieren?

Das Deutsch Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven will die Vergangenheit zurück bringen, als virtuelle Realität. Die Planungen sehen vor, die Installation in das Ensemble von Originalen, Modellen und Inszenierungen zur Großsegelschifffahrt einzubetten. Die Besucher sollen in einem abgeteilten Raum interaktiv das Leben und die Vorgänge an Bord in täuschend echter virtueller Wirklichkeitsdarstellung erleben können. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum kooperiert in diesem Projekt mit zahlreichen technischen Partnern, wie dem Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST), als Spezialist auf dem Gebiet der Virtual Reality.

Das Projekt „VR 2005“ des DSM wird vom Senat der Freien Hansestadt Bremen gefördert, das in Kooperation mit der Deutschen Telekom AG und der Microsoft GmbH landesweit die Entwicklung konkreter Anwendungen für neue Technologien unterstützt.

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