Galaxy S8 und S8+ im Kurztest
Samsung setzt auf lang gezogenes Display und Bixby

Samsungs neue S8-Modelle erinnern mit ihren langgezogenen Bildschirmen an LGs G6. Der neue Sprachassistent Bixby ist noch nicht fertig, könnte aber besser werden als die Konkurrenz – zunächst aber nicht in Deutschland.
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Samsung hat mit dem Galaxy S8 und dem Galaxy S8+ zwei neue Modelle seiner Smartphone-Oberklassereihe vorgestellt. Beide haben jeweils ein Display im langgezogenen Format 18,5:9 und kommen mit dem neuen Sprachassistenten Bixby. Golem.de hat sich die beiden Smartphones vor der Ankündigung bereits angeschaut; Bixby hat dabei angedeutet, was er kann - Nutzer in Deutschland werden allerdings zum Verkaufsstart noch nichts von ihm haben.

Die Vorderseite der beiden Smartphones erinnert auf den ersten Blick an die des LG G6, was am nahezu identischen Format des Displays liegt: Auch bei den beiden neuen S8-Modellen ist der Bildschirm in die Länge gezogen. Das Galaxy S8 hat eine Displaydiagonale von 5,8 Zoll, das Galaxy S8+ kommt auf 6,2 Zoll; damit sind die beiden Geräte die größten Galaxy-S-Modelle, die Samsung je produziert hat.

Die beiden neuen Modelle haben Edge-Ränder sowie oben und unten schmalere Ränder als von vorigen Samsung-Smartphones gewohnt. Das Galaxy S8 ist dadurch nur 148,9 x 68,1 x 8 mm groß und wiegt 155 Gramm, das Galaxy S8+ kommt auf eine Größe von 159,5 x 73,4 x 8,1 mm bei einem Gewicht von 173 Gramm. Damit ist das Galaxy S8 kleiner als das Galaxy S7 Edge, das jedoch einen kleineren 5,5-Zoll-Bildschirm hat. Dennoch dürften sich die beiden neuen Geräte weniger für Nutzer eignen, die sich ein kompakteres Smartphone wünschen. Beide Modelle sind nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt.

Die Auflösung beträgt bei beiden Smartphones 2.960 x 1.440 Pixel, was zu Pixeldichten von 567 und 531 ppi führt. Entsprechend hochauflösend stellen die Bildschirme Inhalte dar, auch die Farbdarstellung ist wie von Samsung gewohnt sehr gut. Beide Modelle unterstützen HDR-Darstellung, in unserem kurzen Test konnten wir uns aber keine entsprechenden Inhalte anschauen.

Langes Displayformat gut für Multitasking

Das Bildschirmformat führt dazu, dass Breitwandvideos ohne beziehungsweise mit kleineren schwarzen Balken oben und unten angezeigt werden. Bei Videos im 16:9-Format und kleineren Formaten finden sich hingegen schwarze Balken links und rechts des Bildes - ein Kompromiss, der bei einem derartigen Bildformat gemacht werden muss. Da ein großer Teil der im Internet verfügbaren Videos dieses Format hat, dürften Nutzer meist nicht vom breiten Display profitieren.

Praktisch ist das Bildschirmformat hingegen bei Multitasking: Wir können problemlos ein Youtube-Video im oberen Drittel abspielen und den Rest des Bildschirms beispielsweise für den Browser verwenden. Dann bleibt immer noch genügend Platz, um Webseiten bequem anschauen zu können.

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