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Games Convention wird wieder Mekka der elektronischen Unterhaltung

Ein Jahr lang haben Fans von Computer- und Videospielen darauf gewartet, nun ist es soweit: Vom 18. bis 21. August lädt Leipzig zu Europas größter Computer- und Videospielmesse „GC Games Convention“ ein.

dpa LEIPZIG. Ein Jahr lang haben Fans von Computer- und Videospielen darauf gewartet, nun ist es soweit: Vom 18. bis 21. August lädt Leipzig zu Europas größter Computer- und Videospielmesse „GC Games Convention“ ein.

Das Messegelände wird sich während der vier Tage für die zumeist jugendlichen Besucher in eine riesige Daddelhalle verwandeln. Vertreter der Branche liefern sich - wie schon im Vorjahr - eine Materialschlacht. Mit spektakulären Vorführungen wollen die Aussteller für ihre Neuerscheinungen werben.

So wird erstmals in Europa die neue Spielekonsole Xbox 360 von Microsoft vorgestellt. Konami präsentiert als Weltpremiere „Pro Evolution Soccer 5“, Electronic Arts zeigt das neue Autorennen „Need for Speed: Most Wanted“ und Eidos ein neues Spiel mit der berühmtesten Heldin der Videospielgeschichte, Lara Croft. „Die GC bietet den Spielern die einmalige Gelegenheit, unsere Titel, schon Monate bevor sie im Handel sind, kennen zu lernen“, sagt die Geschäftsführerin von Ubisoft, Odile Limpach.

Neben Show und Spaß geht es bei der GC vor allem ums Geschäft. Hinter den Kulissen im Business Center werden die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft geschaffen. Der Einzelhandel will sein Angebot für die kommenden Monate ordern. Der Markt der Unterhaltungssoftware hat sich längst von der allgemein angespannten Wirtschaftslage abgekoppelt. Nach Angaben der Leipziger Messe legte das Geschäft rund um den interaktiven Zeitvertreib im vergangenen Jahr um 15 Prozent zu.

Mehr als 110 000 Besucher sollen nach Angaben der Messe in diesem Jahr zur GC kommen. Im August 2004 strömten 105 000 Spieler nach Leipzig, was vor allem am Wochenende für überfüllte Hallen sorgte. Damit sich die Besucher diesmal nicht drängeln müssen, wurde die Messefläche um 46 Prozent auf 80 000 Quadratmeter ausgedehnt.

Speziell an Eltern und Lehrer richtet sich die „GC family“. Dieses Forum rund um kindgerechte Medien und Schulsoftware soll Medienkompetenz vermitteln. Auf einer Bühne werden Branchenvertreter, Medienpädagogen und Spieleentwickler einen Einblick in die Welt der neuen Medien geben. „Ziel ist es insbesondere, Lehrer und Eltern anzusprechen und ihnen Hilfe im Umgang mit der interaktiven Unterhaltung zu geben“, sagt der Medienpädagoge der Universität Leipzig, Hartmut Warkus. Gemeinsam mit Studenten betreut der Wissenschaftler die „GC family“.

Bereits zwei Tage vor der eigentlichen Messe kommen rund 300 Spieleentwickler aus dem In- und Ausland zur Entwicklungskonferenz „GC Developer Conference“. Dabei steht der Austausch von Erfahrungen und das Knüpfen neuer Kontakte im Vordergrund.

Eröffnet wird die Messe am 17. August mit einem außergewöhnlichen Konzert im Leipziger Gewandhaus. Das Filmharmonic Orchestra aus Prag wird dabei extra für Computerspiele komponierte Musik in einem klassischen Konzert aufführen. Das Konzert ist seit Monaten ausverkauft.

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