Große Nachfrage
Bahn baut Internet-Angebot im ICE aus

Die Deutsche Bahn weitet das Angebot an Internet-Zugängen im ICE aus und setzt dadurch auf mehr Fahrgäste vor allem unter Geschäftsreisenden. „Wir wollen unsere Position gegenüber dem Auto und dem Flugzeug ausbauen“, sagte Bahn-Fernverkehrschef Nikolaus Breuel der dpa in Berlin.

dpa BERLIN. Nach großer Nachfrage auf der seit Dezember 2005 betriebenen Pilotstrecke von Dortmund nach Köln sollen künftig auch zwischen Köln und Frankfurt/Main-Flughafen von unterwegs E-Mails abrufbar sein. Noch in diesem Jahr soll das Angebot dann auf zwei weiteren vielgenutzten ICE-Verbindungen starten, nämlich Frankfurt- Hannover-Hamburg und Frankfurt-Stuttgart-München. Die Flotte der internetfähigen ICE-Züge soll von derzeit sieben auf 50 wachsen.

Für die Technik investiert die Telekom-Sparte T-Mobile einen zweistelligen Millionenbetrag. Dafür werden unter anderem an und in Tunneln Sendeanlagen aufgebaut. Die ICE erhalten Antennen, die Signale empfangen und weiterleiten. Damit werde Breitbandqualität gewährleistet, sagte der Sprecher der T-Mobile-Geschäftsführung, Philipp Humm. Um ins Netz zu gehen, brauchen Fahrgäste Geräte wie Laptops, die für einen drahtlosen Zugang (Wlan) geeignet sind. Mit dem Angebot will die Bahn auch ihre Erste Klasse attraktiver machen, verfügbar ist es aber ebenfalls in der Zweiten Klasse.

Bereits ausgebaut hat die Bahn Internet-Zugänge an Bahnhöfen. An bundesweit 25 großen Stationen können Reisende und Besucher mit Handy oder Laptop ins Netz gehen. Schrittweise soll die Wlan-Technik auf 50 bis 80 Bahnhöfen verfügbar gemacht werden, wofür Investitionen von bis zu acht Mill. Euro vorgesehen sind. Neben Kunden sollen auch Servicemitarbeiter den Zugang nutzen, um überall im Bahnhof über mobile Computer Fahrplandaten abzurufen.

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