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Hauptverdächtiger in Internet-Betrugsfall in Untersuchungshaft

Im bundesweit bisher größten Betrugsfall mit kostenpflichtigen Einwahlprogrammen im Internet sitzt der Hauptverdächtige seit Samstag in Untersuchungshaft. Er war nach Angaben von Staatsanwalt Jürgen Lewandrowski einem Untersuchungsrichter in Osnabrück vorgeführt worden.

dpa OSNABRüCK. Im bundesweit bisher größten Betrugsfall mit kostenpflichtigen Einwahlprogrammen im Internet sitzt der Hauptverdächtige seit Samstag in Untersuchungshaft. Er war nach Angaben von Staatsanwalt Jürgen Lewandrowski einem Untersuchungsrichter in Osnabrück vorgeführt worden.

Der Mann hatte sich zunächst nach Lettland abgesetzt. Am Freitag war er ausgeliefert worden. Zusammen mit zwei Komplizen aus Nordrhein-Westfalen soll der in Düsseldorf lebende Hauptverdächtige mindestens 100 000 Menschen geschädigt haben. Der Schaden liegt bei 20 Mill. Euro.

Beim Besuch von Internetseiten mit pornografischen Darstellungen wurden die Opfer über einen so genannten Dialer zu teuren Einwahlen umgeleitet. Der Dialer kassierte entweder 1,86 Euro pro Minute oder eine Art Grundgebühr...

 
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