Hochgeschwindigkeitsnetze
Glossar: von DSL bis VDSL

Schnelligkeit ist die Hauptvoraussetzung für die Netze der Zukunft - soviel ist sicher. Doch im Wettkampf um die höchste Geschwindigkeit im Worldwide Web befindet sich der User im Datendschungel. Was steckt hinter DSL, ADSL oder VDSL?

DSL: Digital Subscriber Line: Oberbegriff für Internetzugänge, die vom Hauptnetz über eine Kupferleitung bis in die Wohnzimmer der Nutzer gelangen. Die meisten deutschen DSL-Kunden nutzen heute Geschwindigkeiten von ein oder zwei Megabit pro Sekunde.

ADSL: Asymmetric Digital Subscriber Line: ADSL erreicht Geschwindigkeiten von bis zu acht Megabit pro Sekunde. Asymmetrisch bedeutet: Nur das Herunterladen der Daten wird schneller, das Versenden bleibt langsam.

ADSL 2+: Weiterentwicklung des ADSL-Standards mit Geschwindigkeiten bis zu 25 Megabit pro Sekunde. Diese Geschwindigkeit reicht aus, um so genannte Triple Play Angebote zu machen. Dabei liefert eine einzige ADSL2+-Leitung sowohl Telefonie, als auch schnellen Internetzugang und Fernsehen. Mit ADSL2+ ist auch hochauflösendes TV möglich, das wegen seiner guten Bildqualität besonders hohe Bandbreiten erfordert.

VDSL: Very High Data Rate Digital Subscriber Line: Diese Leitung erreicht im Glasfasernetz Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Eine einzelne Anwendung, die so hohe Leistungen erfordert, ist bisher noch gar nicht bekannt. Sie wird aber etwa dann nötig, wenn Nutzer hochauflösendes Fernsehen schauen, gleichzeitig einen Videofilm aufnehmen, telefonieren und im Netz surfen.

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