Kleinster Speicher der Welt
Zwölf Atome für ein Bit

Den kleinsten Datenspeicher der Welt haben Wissenschaftler eines internationalen Forschungsteams entwickelt. Seine Speicherdichte ist rund 100 Mal höher als auf bislang üblichen Festplatten.

DüsseldorfDeutsche und amerikanische Forscher haben den kleinsten magnetischen Datenspeicher der Welt gebaut. Ein Datenbit, die kleinste Einheit in der Computertechnik, hat dabei auf gerade einmal zwölf Eisenatomen Platz.

Die Speicherdichte sei damit rund 100 Mal höher als auf bislang üblichen Festplatten, heißt es in einer Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Der neuartige Magnetspeicher erreiche somit die Speicherdichte des menschlichen Erbmaterials DNA.

„Angesichts der zunehmenden Miniaturisierung der Elektronik wollten wir wissen, ob man diese Entwicklung bis an die Grenze einzelner Atome weitertreiben kann“, so der Max-Planck-Forscher Sebastian Loth. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der IBM-Forschungsabteilung im kalifornischen San Jose haben er und seine...

 
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