Konzern muss an Louis Vuitton zahlen
Google machte Geschäft mit Plagiaten

Die Betreiber der weltgrößten Internet-Suchmaschine haben vor Gericht eine Schlappe erlitten. Wegen „unlauteren Wettbewerbs und Markenfälschung“ muss Google nun 300 000 Euro an den Luxuswarenanbieter Louis Vuitton zahlen.

HB PARIS. Der Suchmaschinenbetreiber hatte auf seinen Suchergebnis- Seiten Werbelinks von Produktfälschern angezeigt. Außerdem hatte Google bei Suchbegriffen wie „Imitation“ und „Vuitton“ neben Links des Markenherstellers Seiten von Produktfälschern platziert. Ein Ausfiltern der Seiten von Fälschern wäre jedoch möglich gewesen, erklärte das Pariser Berufungsgericht am Mittwochabend. Dies habe in China das Filtern politisch unerwünschter Seiten gezeigt.

In erster Instanz war Google Anfang 2005 zur Zahlung von 200 000 Euro verurteilt worden. Dagegen hatte der Suchmaschinenbetreiber Berufung eingelegt.

Louis Vuitton zeigte sich über das neue Urteil erfreut. Es sei „demoralisierend gewesen, punktuell“ gegen Fälscher vorzugehen und sich gleichzeitig von Juristen sagen zu lassen, im Internet könne man nichts machen, erklärte der Konzern.

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