Leitfaden zum erfolgreichen Bloggen
How to blog?

Weblogs - die neue Art der Unternehmenskommunikation. Eine schnelle Reaktion ist von Vorteil, aber ist deshalb "einfach drauf los bloggen" die richtige Lösung? Das Eintauchen in die Blogosphäre erfordert mehr als die Fähigkeit zu schreiben. Ein gutes Corporate-Blog ist das Ziel, doch wie sieht der Weg dahin aus?

Punkt 1: Weblog-Monitoring

Zunächst gilt es, branchenrelevante Weblogs ausfindig machen und prominente Themen zu beobachten. Sind kritische Beiträge über das eigene Unternehmen darunter, ist es häufig der falsche Weg, juristisch dagegen vorzugehen. Die Praxis zeigt, dass andere Blogs daraufhin das Thema aufgreifen und weiterführen. Grundvoraussetzung ist deshalb, sich intensiv mit den blogtypischen Features zu beschäftigen. Nur wer das Medium und seine Spielregeln versteht, kann an ihm teilhaben.

Punkt 2: Status Quo und Ziele festlegen

Ohne ein vorher definiertes Ziel und eine Zielgruppe stellt sich kein Erfolg ein. Ebenso, wenn das Unternehmen nicht ohnehin eine transparente und offene Unternehmenspolitik betreibt. Auch ein perfekt geführtes Weblog ändert in diesem Fall nichts am Image und der mangelnden Glaubwürdigkeit. Daher heißt die zentrale Frage: Was wollen wir erreichen und was müssen wir dafür ändern?

Punkt 3: Bestandsaufnahme

Ein professionelles Weblog benötigt Zeit, oft mehr, als es am Anfang scheint. Diese Zeit muss an anderer Stelle eingespart werden. Gibt es Mitarbeiter, die fähig und auch motiviert sind, ein Blog zu pflegen und mit qualitativ hochwertigen Inhalten zu füllen? Ob es sich um den Geschäftsführer handelt oder um eine Angestellte, der Moderator muss im Stande sein, das Blog in die Kommunikationsstrategie und die Firmenphilosophie einzubinden.

Punkt 4: Keine Kommunikation ohne Regeln

Eine Blog-Policy umreißt die Zulässigkeit der Inhalte und bewahrt so Mitarbeiter und Unternehmensleitung vor Missverständnissen und Sanktionen. Auch die Blogger müssen sich in der Blogosphäre und deren Gesetzmäßigkeiten auskennen. Allein der Wille sich mitzuteilen genügt nicht.

Punkt 5: Authentizität garantieren

Beiträge sind keine privaten Mitteilungen, sondern richten sich weitgehend an anonyme Empfänger. Aber sie sind auch keine offiziellen Verlautbarungen. Das müssen die Verfasser berücksichtigen. Pressemitteilungen haben in einem Blog nichts zu suchen. Keine Werbung, sondern Meinung macht ein Blog aus.

Punkt 6: Den neuesten Stand bieten

Nur aktuelle Information bietet einen Nutzwert für die User. Daher ist die regelmäßige Bestückung mit Beiträgen und die Ergänzung schon vorhandener ein wichtiges Qualitätskriterium.

Punkt 7: Aller Anfang ist schwer

Nicht jedes Blog in der Anfangsphase bietet Inhalte, die sofort publik gemacht werden sollten. Oft ist es ratsam, den Blog nach dem Launch vorerst hinter einer Firewall oder passwortgeschützt laufen zu lassen, bis sich eine Blog-Routine eingestellt hat, die die Qualitätsansprüche erfüllt.

Punkt 8: Zwischenbilanz

Bereits nach wenigen Monaten sollten sich Erfolge zeigen. Sind Verlinkungen zu anderen Blogs, Kommentare zu Beiträgen und positives Feedback der Mitarbeiter vorhanden? Und schließlich die Gewissensfrage: Lohnt es sich nach Abwägung aller Ergebnisse, das Blog langfristig weiterzuführen? Manchmal ist es ratsam sich einzugestehen: Kein Blog ist besser als ein schlechtes Blog.

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