Mangelnde Sicherheit in indischen Behörden
Regierungs-Rechner machen es Hackern leicht

Mangelndes Sicherheitsbewusstsein erlaubt es Hackern in Indien freien Zugang zu Internet-Servern der Regierung zu erlangen.

hiz DÜSSELDORF. Die indische Regierung ist nach Berichten der Times of India zu leichtsinnig mit ihren Internet-Servern. Das Blatt bezieht sich auf Aussagen des IT-Staatssekretärs J. C. Mohanty, der moniert, dass nicht mal Grundsicherheitsmechanismen wie Firewalls installiert sind.

Häufig sind Hacker in verschiedenen Rechner der Regierung eingebrochen und haben sich sogar Zugang zu Emails verschafft und wichtige Daten herunter geladen. Nach Aussagen von Mohanty ist die Verwaltung in der Planungsphase zur Erhöhung der Sicherheit ihrer Rechner und Netzwerke. Allerdings werden keine Anstrengungen unternommen, die digitalen Einbrüche zu verfolgen. Das soll erst geschehen, wenn Sicherheitssysteme installiert sind.

Obwohl die Problematik der Hackerangriffe weltweit bekannt ist und immer wieder thematisiert wird, ist es erstaunlich, wie leichtfertig eine öffentliche Verwaltung mit ihren sensiblen Daten umgeht - zumal Indien ein Land ist, das auf seine Informatiker stolz ist. Viele große Konzerne lassen in dort Softwareprojekte entwickeln. Darunter findet man auch Anbieter von Sicherheitslösungen.

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