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Microsoft mit Rekordgewinn

Die Dominanz bei Betriebssoftware und Büroprogrammen hat Microsoft erneut einen Rekordgewinn beschert.

dpa REDMOND. Die Dominanz bei Betriebssoftware und Büroprogrammen hat Microsoft erneut einen Rekordgewinn beschert. Das Unternehmen profitierte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres von der kräftigen Nachfrage bei PCs und Servern, die mit Windows XP, Office-Software und anderen Programmen von Microsoft ausgestattet wurden.

Der Gewinn stieg in dem Ende September abgeschlossenen Vierteljahr auf 2,9 Mrd. Dollar von 2,6 Mrd. Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz des weltgrößten Softwarekonzerns wuchs um zwölf Prozent auf 9,2 Mrd. Dollar (7,3 Mrd Euro), teilte Microsoft nach Börsenschluss am Donnerstag in Redmond (US-Staat Washington) mit.

Der weltweite PC-Absatz war in den vergangenen drei Monaten im Jahresvergleich um zwölf Prozent gestiegen und legte damit stärker zu als Microsoft ursprünglich kalkuliert hatte. Microsoft profitierte sowohl mit seinem Windows-Betriebssystem als auch mit der Office- Bürosoftware von diesem positiven Trend. Der Absatz von Server- Rechnern - dafür liefert Microsoft mehrere wichtige Softwareprodukte - war sogar um 16 Prozent gestiegen.

Der Gewinn pro Aktie lag bei 27 (Vorjahr: 24) Cent. Darin sind Kosten für die Aktienvergabe an Mitarbeiter eingeschlossen. Unter Ausklammerung dieses Faktors hätte es einen Gewinn von 32 Cent je Aktie gegeben. Auf dieser Basis hat Microsoft die Erwartungen der Wall Street von 30 Cent je Aktie übertroffen. Trotzdem gab die Aktie nachbörslich um 46 Cent auf 28,10 Dollar nach.

„Wir hatten einen sehr starken Auftakt“, sagte Finanzchef John Connors. Er erwartet „ein sehr gutes Jahr mit andauerndem Wachstum im kommerziellen und Verbrauchergeschäft“. Das sehr gesunde Server- und Desktop-Geschäft habe zu einem doppelstelligen Umsatzanstieg geführt.

Microsoft setzte mit seiner Windows-Sparte rund drei (2,8) Mrd. Dollar um und verbuchte einen operativen Gewinn von 2,4 (2,3) Mrd. Dollar. Die Erlöse des Serversoftware-Bereichs legten auf 2,2 (1,9) Mrd. Dollar zu, der operative Gewinn stieg stark auf 701 (381) Mill. Dollar. In der Office-Sparte kletterte der Umsatz auf 2,6 (2,3) Mrd. Dollar und der operative Gewinn auf 1,9 (1,6) Mrd. Dollar.

Der Onlinedienst MSN erhöhte seinen Umsatz um zehn Prozent auf 540 Mill. Dollar und wies einen operativen Gewinn von 69 (53) Mill. Dollar aus. Bei der Unterhaltungssparte gab es wegen höherer Verkaufszahlen für die Xbox-Spielekonsole einen Umsatzanstieg auf 632 (581) Mill. Dollar. Der operative Verlust schrumpfte deutlich um mehr als 47 Prozent auf 142 Mill. Dollar.

Microsoft rechnet für das laufende zweite Quartal mit einem Umsatz von 10,3 bis 10,5 Mrd. Dollar und mit einem Gewinn von 28 Cent je Aktie. Darin sind die Kosten für Zahlungen an die Mitarbeiter in Form von Aktien eingeschlossen. Die Gesellschaft erwartet für das Gesamtjahr 2004/2 005 (30. Juni) einen Umsatz von 38,9 bis 39,2 Mrd. Dollar. Der Gewinn pro Aktie dürfte 1,07 bis 1,09 Dollar erreichen.

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