Microsoft: Standard-Software für alle.
Markt für Kunden-Software wird härter

Mit dem Paket "Microsoft CRM" wagt Microsoft auch in Deutschland erste Schritte im Milliarden-Dollar- Markt für Kundenverwaltungsprogramme, der bislang von SAP und Siebel regiert wird.

HB DÜSSELDORF. Dass Microsoft auch im Bereich der Unternehmenssoftware in Zukunft Umsatz machen will, hat das Unternehmen mit der Übernahme der Anbieter Great Plains und Navision deutlich gemacht. Bis 2010 will man in Redmond nach eigenen Aussagen 12 Milliarden Dollar in den Zukunftsmarkt Business-Lösungen investieren. Schon heute ist dabei das Geschäft mit Mittelstandslösungen für das größte Softwareunternehmen der Welt mehr als ein Zubrot. Die Hälfte des Firmenkundengeschäfts macht Microsoft mit 20 000 kleineren Anwendern.

Mit "Microsoft CRM" betritt der Software-Riese dennoch Neuland. CRM steht für Customer Relationship Management, also das Managen von Kundenbeziehungen. Bei CRM-Software geht es um die Verwaltung von Kundenadressen und die Planung regelmäßiger Kundenansprachen. Die Anwendung ist für Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten konzipiert und soll kleinen Firmen das Erfassen von Verkaufstrends und Vertragsabschlüssen sowie die Kontenverwaltung erleichtern.

Das Geschäft mit derartiger Software ist bislang zum Großteil in den Händen von Unternehmen, die über exzellente Kenntnisse der Branchen verfügen, an die sie ihre Software verkaufen. Microsoft geht einen anderen Weg: Eine Standard-Software soll statt einer Anzahl vieler kleiner Speziallösungen branchenübergreifend alle Anwender glücklich machen. "Es gibt keinen großen Lernbedarf, weder bei der Installation, noch wenn man mit der Lösung arbeitet", sagt Jürgen Baier, Direktor bei Microsoft Business Solutions Deutschland. "Und das spiegelt sich in den Kosten wieder, die für den Einsatz anfallen."

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