Mit Notebook und Sensor auf Drogensuche
Elektronische Schnüffelnase

Statt Hunde, die das Gepäck untersuchen, sollen bald Chips den Drogenschmugglern auf die Schliche kommen.

hiz DÜSSELDORF. US-Forschern ist es jetzt gelungen einen Chip zu entwickeln, der bei der Suche nach Drogen die Hundenase ersetzen kann. Angeschlossen an einen Rechner oder ein Notebook, können Ermittler zum Beispiel das Gepäck auf Flughäfen nach verbotenen Narkotika untersuchen, ohne sich auf Hunde verlassen zu müssen.

Die am Georgia Institute of Technology (www.gatech.edu) entwickelte Schaltung besteht aus einer Kombination von Biotechnologie und Elektronik. Antikörper, die mit einer Strukturveränderung auf bestimmte Inhaltsstoffe von Drogen reagieren, werden von der Elektronik überwacht. Im Verdachtsfall wird am angeschlossenen Laptop ein Alarm ausgelöst. Im Gegensatz zu herkömmlichen „elektronischen“ Nasen, muss die angesaugte Luft zur Analyse nicht zuerst in einer Flüssigkeit gelöst werden. Nach Angaben von Teamleiter William Hunt, arbeitet das System dadurch schneller und zuverlässiger als konventionelle Verfahren und ermüdet auch nicht wie die tierischen Partner.

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