Multimediafähige Endgeräte erreichen Massenmarkt
Mobiles Internet steckt noch in Kinderschuhen

Wenn Manager europäischer Mobilfunkkonzerne und Endgerätehersteller von Südkorea reden, geraten sie ins Schwärmen. Denn das asiatische Land ist Vorreiter auf dem Weg ins mobile Internet-Zeitalter.

HB BERLIN. Mehr als fünf Millionen Koreaner surfen mit dem schnellen Mobilfunk EV-DO, -Standard in Deutschland nutzen erst etwa 900 000 Kunden die schnelle UMTS-Technologie.

Doch auch hier zu Lande gilt das mobile Internet als einer der künftig wichtigsten Ergebnistreiber für Netzbetreiber, Gerätehersteller und Inhalte-Lieferanten. Marktforscher wie Jupiter Research schätzen, dass der europäische Markt für mobile Inhalte von derzeit zwei Mrd. Dollar auf etwa neun Mrd. Dollar im Jahr 2010 wachsen wird. Der Umsatz mit Sprachübermittlung steigt dagegen nur noch langsam. Noch ist allerdings unklar, womit sich wirklich das große Geld verdienen lässt. Und wer welchen Anteil daran hat.

Grund für das steigende Interesse an mobilen Anwendungen sind die immer leistungsfähigeren Endgeräte. "Europäische Konsumenten tauschen ihre Handys alle ein bis zwei Jahre aus. Jetzt erreichen multimediafähige Endgeräte den Massenmarkt", sagt Claudia Pöpperl, Marketingleiterin beim Mobilfunk-Softwarehersteller Qpass. Netzbetreiber und Inhalte-Anbieter suchen fieberhaft nach Möglichkeiten, um die Konsumenten dazu zu bringen, die Geräte auch zu nutzen.

Doch bisher boomen nur Klingelton-Downloads. Schätzungen von Qpass zufolge entfallen immer noch mehr als die Hälfte aller mobilen Downloads auf diesen Bereich, weitere 35 Prozent auf Online-Spiele. Die Entwicklung von mobiler Musik und Handy-Fernsehen steckt dagegen noch in den Kinderschuhen.

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