Neue Schwachstellen im Betriebssystem Windows identifiziert
Windows-PCs droht feindliche Übernahme

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat am Dienstag vor neuen Sicherheitslücken in seinem Betriebssystem „Windows“ und dem Programm „Internet Explorer“ gewarnt. Im schlimmsten Fall könnten Angreifer die vollständige Kontrolle über einen betroffenen Computer erlangen.

HB SEATTLE. Das Unternehmen warnte vor drei als kritisch eingestuften Lücken. Eine weitere Lücke stufte es als wichtig ein - die zweithöchste Stufe. Auf seiner »Internetseite bot Microsoft im Rahmen seiner monatlichen Software-Aktualisierung Patches an. Experten riefen vor allem Kunden, die Windows 2000 benutzen, dazu auf, diese zu installieren. „Die Anwender sollten diese Verbesserungen so rasch wie möglich nutzen“, sagte Oliver Friedrichs vom US-Sicherheitssoftware-Hersteller Symantec.

Mit einem der „Software-Flicken“ wird auch eine problematische Lücke in dem weit verbreiteten Browser Internet Explorer geschlossen, die von Viren oder Spionage-Software ausgenutzt werden könnte. Darüber hinaus sollen zum Teil riskante Lücken beim Umgang mit dem Internet Explorer mit Bildern im Jpeg-Format geschlossen werden, über die Angreifer einen PC in ihre Gewalt bringen könnten.

Mehr als 90 Prozent der PCs weltweit werden mit einer Software von Microsoft betrieben. Vor drei Jahren hatte Microsoft die Initiative Trustworthy Computing gestartet, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit seiner Produkte zu verbessern.

PCs mit Windows XP seien vor allem dann gefährdet, wenn sie an ein lokales Netzwerk angeschlossen seien.

Nach Angaben des Computerexperten Marc Maiffret von eEye Digital Security ähnelt die neu entdeckte Sicherheitslücke im Internet Explorer den Schwachstellen, die sich in der Vergangenheit die Viren „Blaster“ und „Sasser“ zu Nutze machten.

Links:

» www.microsoft.com/security

» www.windowsupdate.com

» Microsoft: Security Bulletin (englisch)

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