Neuentwicklung von Bosch
Die virtuelle Tastatur wird Realität

PremiumEin sogenannter Mikroscanner soll die übliche Tastatur ersetzen. Sensoren erfassen die Bewegungen der Nutzer, so dass das ganze System interaktiv ist. Doch das System vor einer schweren Bewährungsprobe.

Stuttgart, MünchenFür Millionen von Geschäftsreisenden ist es ein tägliches Ritual: Das Tablet rausgeholt, die Tastatur angedockt, so lässt sich auch unterwegs arbeiten. Wenn die Pläne von Bosch aufgehen, können Leute auf die Tastatur künftig verzichten. Der Stuttgarter Konzern stellt an diesem Montag auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein elektronisches Bauteil vor, das virtuelle Bedienfelder auf beliebige Oberflächen projiziert.
„Wir steigen in eine völlig neue Produktklasse ein“, betont Stefan Finkbeiner. Der 51-Jährige ist Chef von Bosch Sensortec, der Chipsparte der Schwaben. In dem Unternehmen hat der weltgrößte Autozulieferer sein Geschäft mit jenen Halbleitern gebündelt, die nicht in Fahrzeuge...

 
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