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Niederlage vor Gericht für Internet-Unternehmer Falk

Der seit 16 Monaten in Untersuchungshaft sitzende Hamburger Internet-Unternehmer Alexander Falk hat nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ (Dienstag) vor Gericht eine Niederlage erlitten.

dpa HAMBURG. Der seit 16 Monaten in Untersuchungshaft sitzende Hamburger Internet-Unternehmer Alexander Falk hat nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ (Dienstag) vor Gericht eine Niederlage erlitten.

30 Mill. Euro seines Vermögens seien jetzt rechtskräftig arrestiert, schreibt die Zeitung. Sein Anwalt habe in einer Verhandlung am vergangenen Freitag vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht die Berufung gegen diesen Arrest zurückgezogen. Dies habe ein Gerichtssprecher dem Blatt bestätigt.

In dem zivilrechtlichen Streit geht es dem Bericht zufolge um Schadensersatzforderungen, die die inzwischen insolvente britische Firma Energis gegen Falk erhebt. Ausstehend sei noch die Entscheidung über weitere Arreste in Höhe von noch einmal insgesamt 30 Mill. Euro.

Strafrechtlich wirft die Staatsanwaltschaft Falk Betrug in einem besonders schweren Fall, Kursmanipulation und Steuerhinterziehung vor. Er soll mit sieben Mitbeschuldigten den Umsatz und damit den Aktienkurs seiner Internet-Firma Ision kurz vor deren Verkauf an die britische Energis künstlich aufgebläht haben.

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