Nintendo und Electronic Arts
Initiative will Kenntnisse über Videospiele vermitteln

Nintendo und der Spieleproduzent Electronic Arts wollen in einer gemeinsamen Initiative die Kenntnisse von Eltern und Lehrern über Videospiele stärken.

dpa LEIPZIG. Unter dem Namen "Spielraum" haben die Unternehmen ein bundesweites Aufklärungsprogramm auf der Games Convention in Leipzig angekündigt. Die "virtuelle Welt der Videospiele" sei für die meisten Erwachsenen "ein großer Fleck auf der mentalen Landkarte", sagte Bernd Fakesch, General Manager von Nintendo Deutschland.

Gemeinsam mit dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik an der Fachhochschule Köln stellten die Unternehmen eine aktuelle Studie über das Informationsbedürfnis von Pädagogen und Eltern vor. Danach hätten über die Hälfte der Pädagogen Interesse an Informationen über Bildschirmspiele bekundet. Jugendmedienschutz oder Vorschläge für Unterrichtseinheiten seien ebenso gefragt, hieß es. Für die meisten Eltern sei es wichtig zu wissen, wie sich virtuelle Spielwelten auf ihre Kinder auswirken könnten und wie man geeignete Spiele identifiziert. Befragt wurden insgesamt 1 100 Eltern und Pädagogen.

Die Initiative will mit unabhängigen Vertretern und Sachverständigen arbeiten, die Unternehmen wollen als Geldgeber im Hintergrund bleiben, hieß es.

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