Office-Paket
Microsoft bleibt Apple-Welt erhalten

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft wird sein Office-Paket auch weiterhin für Apple-Rechner anbieten, am Windows Media Player für Macs wird jedoch nicht weiter gearbeitet. Unterdessen gibt es neue Details zur künftigen Windows-Version.

HB SEATTLE. Microsoft hat Apple vertraglich zugesichert, fünf weitere Jahre das Büroprogrammpaket Office auch für Macintosh-Rechner anzubieten. Auch für die neuen Macs mit Intel-Prozessoren wird es Office geben. Die Vereinbarung wurde auf der Macworld Expo bekannt gegeben, der Apple-Hausmesse. Die Entwicklung des Windows Media Players für Mac-Rechner wird hingegen nicht weitergeführt. Stattdessen soll es eine freie Technik von Microsoft geben, die das Abspielen von Windows-Media-Dateien mit Apple-Software erlaubt.

Wann ein neues Office für den Mac erschienen soll, steht noch nicht fest. Die Vereinbarung solle vor allem Bedenken von Nutzern Rechnung tragen, dass Microsoft die Unterstützung einstellen könnte, erklärte der für den Mac-Bereich zuständige Microsoft-Manager Scott Erickson. Als Grund für die Einstellung der Media-Player-Entwicklung wurde genannt, dass sich Microsoft voll auf Windows Vista konzentrieren wolle, die nächste Betriebssystemversion, die gegen Ende des Jahres erscheinen soll. Der Windows Media Player für Mac wird zwar weiter angeboten, aber nicht weiterentwickelt.

Vista bekommt runden Start-Knopf

Bis zu Windows Vista, der nächsten Version des Microsoft Betriebssystems wird es noch etwas dauern, die Systemklänge sind aber schon in Arbeit. Vielleicht wird man dann den Sound des früheren Gitarristen der Rockband King Crimson, Robert Fripp, zu hören bekommen.

Fripp war vor einigen Wochen zu entsprechenden Aufnahmen bei Microsoft, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Ob es genau diese Klänge sein werden, die der Windows-Vista-Nutzer einmal zu hören bekommen wird, ist aber noch nicht sicher. Es sei noch keine Entscheidung gefallen, sagte eine Firmensprecherin. Fripp war Mitgründer von King Crimson und arbeitete auch mit Musikern wie Brian Eno zusammen. Von Eno stammte der Start-Sound von Windows 95.

Bereits entschieden ist das neue grafische Design für die Start-Schaltfläche von Windows Vista. Diese ist künftig ein runder Knopf mit dem Windows-Logo. Der noch in Windows XP enthaltene Schriftzug "start" wird gestrichen. Damit entfällt auch die paradoxe Situation, dass man zum Beenden der Computersitzung auf einen Button "start" klicken muss.

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