„Oldies“ sollen Preisverfall stoppen
Geiz ist nicht alles

„MP3/WMA Player, 8-320 Kbps und VBR, WMA 32-192 Kbps, Mini-USB 1., ID3-Tag Unterstützung ...“ - so werden die neuesten Geräte der Unterhaltungselektronik heute im Handel angepriesen. Viele Verbraucher bleiben da ratlos zurück. Hinzu kommt eine Flut von Neuheiten.

dpa FÜRTH. „Der Konsument ist überfordert“, sagte Werner Winkler vom Marktforscher GfK am Freitag auf einer Fachtagung in Fürth. Gerade angesichts der alternden Gesellschaft glauben Experten, dass „Geiz ist geil“ bald nicht mehr alles ist. Der Trend gehe zu Beratung und Service.

Für 2004 ist nach GfK-Angaben auf dem Markt für Unterhaltungselektronik in Westeuropa ein Umsatzvolumen von 47,2 Mrd. Euro zu erwarten, 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon würden bereits 44 Prozent mit neuen Technologien erzielt. Vor allem in Deutschland werde der Wettbewerb gegenwärtig noch fast ausschließlich über den Preis geführt. Die Folge ist ein massiver Preisverfall.

„Preisrückgänge von 30 Prozent pro Jahr sind keine Ausnahme mehr“, sagte Winkler. Neueste Technologien wie DVD-Geräte, LCD- und Plasma-TV oder MP3-Player seien spätestens drei bis vier Jahre nach Markteinführung zum halben Preis zu haben. Die Ursachen: Dank der Digitalisierung ist die Produktion auch für No-name-Hersteller immer einfacher. Hinzu kommen ein scharfer Verdrängungswettbewerb auf der Handelsseite und neue Vertriebsformen wie Internet und Discounter.

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