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Pixar schwimmt mit „Findet Nemo“ im Geld

Das US-Trickfilmstudio Pixar Animations Studio schwimmt dank glänzend laufender DVD-Verkäufe seines Erfolgfilms „Findet Nemo“ derzeit buchstäblich im Geld.

dpa EMERYVILLE. Das US-Trickfilmstudio Pixar Animations Studio schwimmt dank glänzend laufender DVD-Verkäufe seines Erfolgfilms „Findet Nemo“ derzeit buchstäblich im Geld.

Das von dem Apple- Computer-Chef Steve Jobs geführt Unternehmen hat zudem mit dem computeranimierten Trickfilm „Die Unglaublichen“ („The Incredibles“) einen neuen Kassenschlager. Der Gewinn des Unternehmens stieg in dem am zweiten Oktober beendeten dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/2 005 um 69,9 Prozent auf 22,4 Mill. Dollar. Der Umsatz wuchs den Unternehmensangaben zufolge im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 44,5 (30,2) Mill. Dollar.

„Die Unglaublichen“ startete in den USA am vergangenen Wochenende. Der Film, der von einer Familie von Superhelden handelt, spielte in den USA bereits an diesem ersten Wochenende 70,7 Mill. Dollar (54,8 Mill. Euro) ein. Das war ein neuer Pixar-Rekord. Das Debüt von „Findet Nemo“ im Mai 2003 wurde damit noch übertroffen.

„'The Incredibles' kamen sehr stark aus den Startlöchern und befinden sich auf dem Weg, unser sechster Hit zu werden“, sagte Jobs. Der Film soll gegen Jahresende auf die Auslandsmärkte gebracht werden. Jobs ließ offen, mit welchem großen Filmstudio Pixar nach der für das kommende Jahr geplanten Trennung von Disney als neuem Vertriebspartner zusammenarbeiten will. Disney und Pixar wollen aber noch den Trick-Film „Cars“ realisieren. Die bisherigen sechs Pixar- Filme haben weltweit 2,7 Mrd. Dollar eingespielt.

Pixar will nach der Trennung von Disney ab 2006 seine Filme völlig allein produzieren und nur durch ein großes Filmstudio vertreiben lassen. Damit dürften nach Abzug der Vertriebsgebühren deutlich höhere Umsätze und Gewinne bei Pixar mit Sitz in Emeryville (Kalifornien) verbleiben. Zu den anderen Pixar-Erfolgstreifen gehören „Toy Story“ (1995), „Das große Krabbeln“ (1998), „Toy Story 2“ (1999) und „Die Monster AG“ (2001).

Der Neunmonatsumsatz des Unternehmens wuchs auf 164,6 (97,7) Mill. Dollar. Der Gewinn stieg in dem Zeitraum auf 86,5 (40,9) Mill. Dollar. Pixar erwartet für das gesamte Geschäftsjahr einen Gewinn von 2,10 bis 2,20 Dollar je Aktie.

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