Software-Piraterie kostete fast 29 Milliarden Dollar
Jedes dritte Computerprogramm war 2003 eine Raubkopie

Einer Studie zufolge waren im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel der weltweit installierten Computerprogramme illegale Kopien.

HB WASHINGTON. Die Software-Piraterie habe dabei 2003 insgesamt einen Schaden von fast 29 Milliarden Dollar verursacht. Dies teilte der internationale Softwareverband BSA (Business Software Alliance) am Mittwoch mit. Eine entsprechende Studie war von der Technologie-Forschungsfirma International Data Corporation (IDC) erstellt worden.

Es sei 2003 Software im Gesamtwert von 80 Mrd. Dollar auf den Rechnern in aller Welt installiert worden. Davon seien aber nur 51 Mrd. Dollar legal gekauft worden. Die Software-Piraterie sei weltweit eine wirtschaftliche Herausforderung, betonte BSA-Präsident Robert Holleyman.

Westeuropa war für die Softwareanbieter die kostspieligste Region. Dort gab es eine Softwarepiraterie-Quote von 36 % und Gesamtverluste von 9,6 Mrd. Dollar. Der Anteil der gestohlenen Software lag in Nordamerika bei 23 % und der Verlust bei mehr als 7,2 Mrd. Dollar. Die Piraterie-Quote betrug im asiatisch-pazifischen Raum 53 % mit Verlusten von 7,5 Mrd. Dollar.

In Lateinamerika betrug der Anteil der Piraterie 63 % mit Verlusten von 1,3 Mrd. Dollar. Im Nahen Osten und afrikanischen Ländern lag der Anteil der illegal installierten Software bei 56 % mit Verlusten von mehr als einer Milliarde Dollar. Starke Wachstumsmärkte wie China, Indien und Russland seien auch Regionen mit einer hohen Software-Piraterie.

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