Software
SAP-Deutschlandchef: Softwarehaus bleibt Jobmaschine

Europas größtes Softwarehaus SAP bleibt seinem Image als Jobmaschine treu. „Wir haben ein sehr stark Personen bezogenes Geschäft“, sagte Deutschlandchef Michael Kleinemeier in einem dpa-Gespräch in Walldorf.

dpa WALLDORF. Europas größtes Softwarehaus SAP bleibt seinem Image als Jobmaschine treu. „Wir haben ein sehr stark Personen bezogenes Geschäft“, sagte Deutschlandchef Michael Kleinemeier in einem dpa-Gespräch in Walldorf.

„Egal, ob wir Software einführen, verkaufen oder entwickeln, wir brauchen Personen. Mitarbeiterwachstum wird für uns immer mit dem Unternehmenswachstum korrelieren. Mit dem Wachstum wird auch der Bedarf an Mitarbeitern steigen.“ SAP hat im Konzern 37 743 Mitarbeiter, davon rund 14 000 in Deutschland. Weltweit will SAP in diesem Jahr 3 500 neue Stellen schaffen.

Der Anteil des deutschen Geschäfts am Konzern liege derzeit etwa bei 20 Prozent, erklärte Kleinemeier. „Deutschland wird weiter wachsen im einstelligen Bereich. Andere Märkte wie Asien und die USA entwickeln sich aber natürlich schneller.“ Der Anteil der SAP Deutschland im Konzern werde sich daher verringern. „Wir sind jetzt 34 Jahre im Markt. Da können wir nicht mit 50 Prozent wachsen.“

Neue Kunden will das Softwarehaus vor allem im Mittelstand sowie bei der Öffentlichen Hand generieren. „Bei den Top 100 Unternehmen gibt es für uns wenige weiße Flecken.“ Bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 130 Mill. und 500 Mill. Euro habe die SAP dagegen nur einen Marktanteil von etwa 50 Prozent. „Im Bereich bis zu 130 Mill. Euro wollen wir am meisten Marktanteile hinzugewinnen. Das ist auch die Quelle für Neukunden.“

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