Storage Area Network-Lösungen
Speichern im Netz

Preisgünstige Einstieglösungen sollen Storage Area Network Speicher, die Unternehmensweit verfügbar sind, auch für kleinere Unternehmen erschwinglich machen.

hiz DÜSSELDORF. Die neuen Mitglieder der Hewlett-Packard Storage-Works Modular Smart Array-Familie (MSA) sind speziell für den Einsatz in kleinen Unternehmen ausgelegt. Durch die Anschlussmöglichkeiten über die sogenannten Serial Advanced Technology Attachement Schnittstellen (SATA) sind damit preisgünstige Storage Area Networks (SAN) zu realisieren.

SANs werden zentrale Speichersysteme für Firmennetzen genannt, an die Server angeschlossen werden. Sie haben den Vorteil, dass Datensicherheit und Backup-Szenarien zentral geregelt werden können. SAN-Lösungen eignen sich insbesondere für Unternehmen, die mindestens drei Server im Einsatz haben und ihre Speicherkapazitäten schnell und unkompliziert an veränderte Anforderungen anpassen müssen.

Angesprochen werden diese externen Speicher von angeschlossenen Rechnern wie normale Festplatten. Um die geforderte Performance beim Speichern und Lesen der Daten zu gewährleisten, erfolgt der Anschluss der Server über schnelle Interfaces. Üblicherweise wird die Verbindung über schnelle Fibre-Channel-Schnittstellen realisiert, die allerdings hohe Investitionen zur Folge haben. In kleineren Netzen, wo der Datendurchsatz nicht so hoch ist, bietet sich die preiswertere SATA-Schnittstelle an. Es ist dieselbe Schnittstelle, die in neueren Arbeitsplatzrechnern verwendet wird, um Festplatten anzuschließen.

Nach Angaben des Herstellers sind SATA-basierte SAN-Lösungen bis zu 83 Prozent günstiger als die bisher üblichen Lösung über Fibre-Channel. Sie eignen sich besonders für Input/Output-Anwendungen mit geringem Datendurchsatz wie Archivierung und Backups. In größeren Netzen kann die eingesetzte Technologie dazu genutzt werden, selten angerufene Informationen in einem kostengünstigen Speichermedium verfügbar zu halten.

Die Storage-Works MSA-Familie unterstützt sowohl SATA- als auch herkömmliche SCSI- Festplatten-Laufwerke und bietet eine Kapazität von bis zu 24 Terabyte. Die neuen MSA-Lösungen sind ab dem zweiten Quartal 2004 über HP Partner erhältlich.

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