Switch
Nintendo verdoppelt Produktion neuer Konsole

Der Flop der vergangenen Nintendo-Konsole Wii U brachte der Nintendo bei, klein zu denken. Doch der Nachfolger Switch scheint sich nun so gut zu verkaufen, dass die ursprünglichen Produktionspläne viel zu zaghaft waren.
  • 1

TokioNintendo will laut einem Zeitungsbericht die Produktion seiner neuen Spielekonsole Switch im Vergleich zu vorherigen Planungen verdoppeln. Im kommenden Geschäftsjahr ab April sollen mindestens 16 Millionen Geräte gebaut werden, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf informierte Personen. In der ursprünglichen Planung seien acht Millionen vorgesehen gewesen.

Die Anfang März erschienene Switch-Konsole kann man sowohl unterwegs als auch am heimischen Fernseher nutzen. Sie ist der große Hoffnungsträger für Nintendo, nachdem das vorherige Modell Wii U sich schlecht verkauft und für hohe Verluste gesorgt hatte. Der traditionsreichen Spielefirma macht auch die Konkurrenz günstiger bis kostenloser Spiele für Smartphones und Tablets zu schaffen. Vor kurzem brachte Nintendo deshalb mit Super Mario erstmals eine seiner beliebten Spielefiguren in ein Smartphone-Spiel ein.

Nintendo will mit der Switch an die Tradition seiner mobilen Spielegeräte und auch an den großen Erfolg der Wii-Konsole vor zehn Jahren anknüpfen. Die Controller zur Steuerung können sowohl ans Display angesteckt als auch separat genutzt werden. Sie haben beide Bewegungs-Sensoren wie bei der Wii.

Bei der im Herbst 2012 gestarteten Wii U wurde Nintendo zwar im ersten Weihnachtsgeschäft gleich gut drei Millionen Konsolen los, danach stockten die Verkäufe jedoch. Bis zuletzt wurden insgesamt weniger als 14 Millionen Wii-U-Konsolen verkauft. Die Messlatte setzt aktuell Sony mit der 2013 gestarteten Playstation 4, die mehr als 50 Millionen Mal gekauft wurde.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Switch: Nintendo verdoppelt Produktion neuer Konsole"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • "Herr Alfred E. Neumann - 09.03.2017, 12:35 Uhr

    Liebe Kommentatoren, leider werden wir noch viereinhalb Jahre mit der psychopatologischen Zonenpfaffentochter oder dem Kriminellen Alkoholiker leben müssen.
    Handlungsunfähig werden wir gezwungen zuzuschauen wie dieses großartige Land zugrunde gerichtet wird!"

    @HBO
    das ist sogar unter meinem Niveau.
    Ich bin zwar ein glühender Anhänger von Trump und Putin, und sehe für unser Reich nur die AFD als Rettung, aber das geht wirklich zu weit.
    Bitte Neumann entfernen, der ist ja wohl MAD! Danke

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%