Telekommunikation
Benq-Pleite: Runder Tisch diskutiert Auffanggesellschaft

München (dpa) - Zwei Wochen nach der Pleite des Handyherstellers Benq Mobile will der Insolvenzverwalter mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft die Gründung einer Auffanggesellschaft diskutieren.

München (dpa) - Zwei Wochen nach der Pleite des Handyherstellers Benq Mobile will der Insolvenzverwalter mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft die Gründung einer Auffanggesellschaft diskutieren.

Er habe zu dem Treffen am Donnerstag (12. Oktober) hochrangige Vertreter der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Bayern, des früheren Besitzers Siemens, der Bundesagentur für Arbeit und der IG Metall eingeladen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Prager am Dienstag in München mit.

Siemens hatte die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft für entlassene Mitarbeiter angeregt. Der Konzern wäre dabei grundsätzlich auch bereit, das Geld aus seinem 35-Millionen-Euro-Härtefonds dafür zur Verfügung zu stellen. Eine solche Auffanggesellschaft müsste unter dem Dach der insolventen Benq Mobile Gmbh & Co. OHG eingerichtet werden.

Der taiwanesische Benq-Konzern hatte seiner deutschen Tochter den Geldhahn zugedreht und die frühere Handysparte von Siemens in Deutschland so in die Insolvenz geschickt. Benq Mobile beschäftigt in den Werken in Nordrhein-Westfalen und in der Münchner Zentrale mehr als 3 000 Menschen. Selbst bei einer Fortführung des Betriebs aus der Insolvenz heraus rechnen Arbeitnehmervertreter mit einem massiven Stellenabbau.

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