Twitter in der Krise
Nicht noch mehr Katzenvideos!

PremiumTwitter hat 320 Millionen Nutzer – doch der Kurznachrichtendienst findet nicht einen einzigen Investor. Die Krise hat die Firma jedoch nicht allein zu verantworten. Auch wir, die Internetuser, sind schuld. Eine Analyse.

San FranciscoIm kalifornischen Silicon Valley reden Unternehmer viel über das Scheitern. Wie gern alle scheitern, weil es gesellschaftlich akzeptiert ist. Wie problemlos es ist, weil es ja zur amerikanischen Erfolgskultur gehört. Wie unbedingt alle mindestens einmal scheitern wollen, weil es da so viel zu lernen gibt.

Wenn es aber tatsächlich passiert, dieses Scheitern, dann ist es auch wieder nicht richtig und führt zu Hohn und Spott. Das ist gegenwärtig im Fall Twitter zu beobachten. Statt zu spotten, sollten wir die Lehre aus der Krise des Kurznachrichtendienstes ziehen. Und die lautet: Nicht jede Internetplattform kann und sollte zu einem Dienst...

 
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