UN-Informationsgipfel
USA lassen sich Internet-Hoheit nicht nehmen

Die Kontrolle über die zentrale Adressverwaltung des Internets bleibt zunächst bei den USA, dies wurde am Mittwoch auf dem UN-Technologie-Gipfel in Tunis entschieden. UN-Generalsekretär Kofi Annan verlangte im Tauziehen um eine neue „Weltordnung“ für das Internet allerdings weitere Verhandlungen.

HB TUNIS. Damit hat der Weltinformationsgipfel den Streit um die Macht im Internet vorerst einmal beigelegt. In nächtlichen Verhandlungen vor der Eröffnung des UN-Gipfels am Mittwoch einigten sich die mehr als 150 Länder darauf, ein internationales Forum ohne Aufsichtsgewalt alle Fragen zur Internet-Politik klären zu lassen. UN-Generalsekretär Kofi Annan wertete das Ergebnis vor der Presse als „großen Erfolg“ des Verhandlungsprozesses, der 2003 auf einem ersten Gipfel in Genf begonnen worden war. Das Forum solle die Diskussion über ein neues Management des Internet fortsetzen.

Auf einem Technologie-Gipfel konnten sich damit Staaten wie der Iran oder Brasilien zunächst nicht durchsetzen, die eine...

 
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