Videospielehersteller
Spielehaus Codemasters will 2007 an die Börse

Der britische Videospielehersteller Codemasters will Ende 2007 an die Börse gehen. Das erklärte der Chef von Codemasters, Rod Cousens, auf der Messe Games Convention im Gespräch mit dem Handelsblatt. Das Unternehmen habe bereits die Gewinnschwelle erreicht.

pos LEIPZIG. Codemasters befindet sich zu 70 Prozent im Besitz der Benchmark Capital Europe. Das 1986 von den Brüdern David und Richard Darling gegründete Unternehmen hat im Finanzjahr 2006 (per 30. Juni) rund 100 Mill. Dollar umgesetzt, so Cousens. Codemasters produziert Spiele für PC, Videokonsole, Mobiletelefone und Online-Games. Im März 2007 will Codemasters das Online-Rollenspiel "Lord of The Rings" starten und nach Aussage von Cousens den zweiten Platz hinter dem Marktführer World of Warcraft von Vivendi Universal erreichen.

Das Geld aus dem Börsengang soll für die Entwicklung neuer Spiele verwendet werden. Die Börsennotierung, so der Vorstandschef, soll zudem Übernahmen per Aktientausch ermöglichen.

Hauptsitz von Codemasters ist Warwickshire in Großbritannien. Töchter sitzen nach Firmenangaben in Deutschland, Frankreich, Spanien und in Benelux und Skandinavien. US-Sitz sei New York.

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