Von der Community für die Community
Open-PC plant Rechner mit freier Software

Das Open-PC-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, einen Computer zusammenzustellen, der mit freier Software ausgeliefert wird. Die Hardwarekomponenten sollen optimal auf die Software abgestimmt sein. Dafür wird die Community befragt. Schon ab Herbst 2009 soll das Gerät erhältlich sein.
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BERLIN. Open-PC will einen PC „von der Community für die Community“ entwickeln. Bei den heute erhältlichen Computern mit freier Software fehle es an Qualität und das werfe ein schlechtes Licht auf Open Source. Unter anderem wurde während der Präsentation des Projektes auf dem Gran Canaria Desktop Summit der Zustand der mitgelieferten Treiber bei diesen Angeboten kritisiert.

Dies könne die Community besser. Ziel ist ein Gerät zum Preis zwischen 300 und 400 US-Dollar, bei dem Hardware und Software perfekt aufeinander abgestimmt sind. Die Community soll den Support sicherstellen, dafür sollen Onlinedienste eingebunden werden. Ferner wird ein App-Store eingerichtet, um Programme einfach nachinstallieren zu können.

Ein Teil der Einnahmen soll an Open-Source-Projekte gehen. Das Open-PC-Projekt arbeitet dafür mit einem nicht genannten Hardwarehersteller zusammen, der sich um die Produktion und die weltweite Lieferung der Geräte kümmern soll. Das Projekt sucht noch weitere Partner.

Im ersten Schritt wird die Community in Form einer Umfrage mit einbezogen. Hier kann etwa abgestimmt werden, wie teuer das Gerät werden soll, welche Desktopumgebung und welcher Browser vorinstalliert werden sollen und ob es ein Netbook, Nettop oder ein klassischer Desktop-PC werden soll.

Ab 15. August 2009 soll die Community dann zu den Hardwaredetails befragt werden. In Phase 3 will das Projekt den Onlineshop eröffnen und mit der Produktion beginnen. Noch im Herbst 2009 sollen die Geräte ausgeliefert werden, so das Ziel.

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