Wenn der Weihnachtsmann übers Internet bestellt
Sicherheitsregeln für den Onlinekauf

Wem die Zeit zum Einkauf der Weihnachtsgeschenke fehlt oder wer sich nicht in den innerstädtischen Trubel stürzen will, bestellt einfach Online übers Internet. Aber ist das sicher? Was ist zu beachten, wenn man wirklich ein Schnäppchen machen will, ohne böse Überraschungen zu erleben?

hiz DÜSSELDORF. Laut einer aktuellen Studie des Bundesverband Digitale Wirtschaft gibt es allein in Deutschland mittlerweile über 230 000 Online-Shops. Eine willkommene Quelle zur Erfüllung der Weihnachtswünsche. Wer allerdings beim Weihnachtseinkauf im Internet keine böse Überraschung erleben will, sollte Vorsicht walten lassen, damit man keinem Online-Betrüger zum Opfer fällt. Einem Online-Händler sollte man nicht ohne weiteres Geld überweisen, um später Ärger und finanzielle Verluste auszuschließen. Der Trusted Shops, Herausgeber eines Internet-Gütesiegels für sicheres Einkaufen, empfiehlt die Beachtung von zehn Regeln für einen sicheren Online-Einkauf:

1. Die Anbieterkennzeichnung ist wichtig, falls es später zu Fragen oder Abwicklungsproblemen kommen sollte. Die Angabe des Firmennamens reicht nicht, es muss unbedingt ein Verantwortlicher namentlich benannt sein. Auch auf eine Anschrift mit Straße, Hausnummer und Ort sollte geachtet werden. Wird nur ein Postfach angegeben, sollte das das Misstrauen wecken.

2. Angaben zum Vertragsabschluss geben Aufschluss, wann eine verbindliche Bestellung abgeben wurde. Es sollte kein Button angeklickt werden, dessen Bedeutung nicht absolut klar ist. Vor Abgabe der Bestellung sollte immer auf Korrekturmöglichkeiten von Eingabefehlern und die Verbindlichkeit der Bestellung hingewiesen werden. Bei Zweifeln den Kaufvorgang lieber abbrechen.

3. Übersichtliche Allgemeine Geschäftsbedingungen zeigen, ob der Händler die Kundenrechte berücksichtigt. Lange oder komplizierte Klauselwerke lassen darauf schließen, dass Ihre Rechte unzulässig eingeschränkt werden sollen. AGBs sollten einfach formuliert und für juristische Laien verständlich sein. Unklare Regelungen sind zwar unwirksam, trotzdem kann es hinterher zu Streit mit dem Anbieter kommen. Die AGBs müssen zu Beweiszwecken leicht speicherbar und ausdruckbar sein.

4. Preistransparenz ist unbedingt erforderlich. Jeder Online-Händler ist verpflichtet, vor Abgabe der Bestellung Endpreise inklusive aller Versand- und Zusatzkosten, wie Steuern oder Zölle, zu nennen. Werden die Versandkosten nicht automatisch berechnet, muss eine verständliche Versandkostentabelle vorhanden sein. Manchmal stellt sich nämlich heraus, dass der Kauf wegen hoher Versandkosten kein Schnäppchen mehr ist.

5. Die Zahlungsbedingungen müssen unmissverständlich formuliert sein. Am sichersten ist die Zahlung erst nach Erhalt der Ware, der Kauf auf Rechnung oder Zahlung per Nachnahme. Viele Anbieter verlangen jedoch Vorkasse durch Überweisung oder Kreditkarte. Dies ist nur empfehlenswert, wenn Ihre Zahlung durch einen Drittanbieter abgesichert ist, wie zum Beispiel durch den eBay-Treuhandservice oder die Geld-zurück-Garantie von Trusted Shops.

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