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Wirtschaftsministerium: Ausfuhrgenehmigung für AMD wird geprüft

Die Bundesregierung prüft einen Antrag der US-Firma AMD zum Export von Produktionstechnik für in Dresden hergestellte Mikroprozessoren. „Der Antrag wird im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bearbeitet.

dpa BERLIN. Die Bundesregierung prüft einen Antrag der US-Firma AMD zum Export von Produktionstechnik für in Dresden hergestellte Mikroprozessoren. „Der Antrag wird im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bearbeitet. Es gibt aber noch keine Entscheidung“, erklärte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums.

Bei den Gütern handle es sich um „Dual-Use“-Produkte, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden könnten. Laut „Spiegel“ will AMD die Technik nach Singapur ausführen.

Das Nachrichtenmagazin berichtete, die Genehmigung sei auf Drängen des Kanzleramts sieben Tage vor der Vertrauensfrage erlaubt worden. Damit dürfe AMD Produktionstechnik für seine modernsten Prozessoren „Athlon“ und „Opteron“ nach Singapur ausführen. Die Sprecherin wollte keine Details zu dem Antrag nennen, widersprach aber der Darstellung, es gebe eine Weisung oder gar eine Vorentscheidung. Die Prüfung sei ergebnisoffen. Bisher produziert AMD die Prozessoren nur in Dresden. Dort wurden seit 1996 mit Hilfe von Fördermitteln und Kreditgarantien 2 500 Arbeitsplätze geschaffen.

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