Zugunsten von Skype
Microsoft stellt MSN Messenger ein

Microsofts MSN Messenger ging 1999 an den Start. 15 Jahre später geht es für die Traditionssoftware endgültig zu Ende. Das Unternehmen fordert die Noch-Nutzer auf, zum Messaging-Dienst von Skype zu wechseln.
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BerlinMicrosoft stellt den Dienst seines MSN Messengers nach 15 Jahren weltweit komplett ein. Nun müssten auch die Nutzer in China laut Medienberichten zum Messenger-Dienst Skype wechseln. Microsoft habe die Nutzer dort aufgefordert, zum Messaging-Dienst von Skype zu wechseln, berichtet das Technologie-Blog „TechNode“. Hierzulande ist der MSN Messenger bereits seit Mai 2013 nicht mehr verfügbar. Am 31. Oktober geht es für die Traditionssoftware dann endgültig zu Ende. Noch-Nutzer in China hätten einen Gutschein im Wert von zwei Dollar für Internet-Telefonate über Skype erhalten.

Der Instant Messenger war 1999 an den Start gegangen und trat damals gegen den Rivalen AOL und dessen AIM an. Zu den großen Attraktionen gehörte es zum Beispiel, dass sich eine Vielzahl von Emoticons in die Sofortnachrichten einbinden ließen. Auch Microsofts populäres Windows-Spiel Minesweeper konnten Nutzer mit der später in Windows Live Messenger umbenannten Software spielen.

AOL war damals der größte Online-Dienst der Welt und lieferte sich einen erbitterten Kampf mit Microsoft. Gegen der Widerstand von AOL hatten es die Entwickler bei Microsoft geschafft, MSN-Nutzern gegen den Willen von AOL einen Zugang zum AIM-Messenger zu verschaffen. Der Messaging-Markt wird aktuell von Facebook und seinem geplanten Zukauf WhatsApp dominiert.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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