Medizin
Funktionsweise einer Magensonde

Eine Magensonde erhalten diejenigen Patienten, die sich selbst nicht mehr ausreichend ernähren können, deren Verdauungstrakt aber weitgehend funktioniert.

HAMBURG. Unter einer Sonde verstehen Mediziner einen Schlauch, durch den die Nahrung direkt in Magen oder Darm gegeben werden kann. Ist diese Sondenernährung nur vorübergehend nötig, wird der Schlauch durch Nase und Speiseröhre bis in den Magen eingeführt (nasogastrale Sonde). Für eine dauerhafte Sondenernährung legen die Ärzte in der Regel in einer Operation einen Schlauch durch die Bauchdecke in Magen oder Dünndarm.

Die Sondenkost, ein dünnflüssiger Spezialbrei, kann entweder in sechs bis acht Mahlzeiten - etwa über eine Spritze - oder kontinuierlich per Pumpe in die Sonde gegeben werden. Die Sondenernährung kann unter anderem bei schwer kranken und stark geschwächten Patienten nötig werden, wenn der Schluckreflex nicht funktioniert oder falls der Betroffene etwa wegen einer psychischen Erkrankung nicht einsieht, dass er etwas essen muss. Zuweilen wird die Sondenernährung durch eine intravenöse Ernährung ergänzt, bei der ein Katheter in eine Vene gelegt wird.

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