Hirnforschung
Gehirnwäsche per Magnetfeld

Mit Magnetfeldern lassen sich Hirnareale gezielt von außen beeinflussen. Forscher haben die Technik jetzt eingesetzt, um Vorurteile und religiöse Glaubensvorstellungen von Testpersonen zu manipulieren

HeidelbergDie transkranielle Magnetstimulation ist ein wertvolles Werkzeug in der neurowissenschaftlichen Forschung: Sie erlaubt, mit Magnetfeldern gezielt verschiedene Hirnareale von außen zu beeinflussen, was etwa bei der Therapie von neurologischen Erkrankungen oder Depression eingesetzt wird.

Zudem kann mit der Technik auch die Funktion bestimmter Hirnregionen untersucht werden – was nun Psychologen um Keise Izuma von der University of York dazu nutzten, den Ort im Gehirn näher einzugrenzen, in dem Ideologien und religiöse Glaubensvorstellungen verarbeitet werden. Dort, im hinteren medialen Frontalkortex (pMFC), lassen sich per Magnetfeld Glaube oder Rassismus dann auch einfach kurzzeitig ausschalten, meinen die Forscher nach ihren Experimenten.

Das...

 
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